Fachschaftsrat Protokoll Part 2 26.11.08
Anwesende:
FS WI (Stefan Iffland, Bastiaan de Visser, Sören
Kahsnitz),
FS AB (Anita Knipper),
FS ST (Davor Kostic),
FS W (Tobias Kudla, Philipp Scherer
–ab 17.25h-),
FS MMT (Nico Reinheimer, Michael
Wallburg),
FS I (Katharina Heidel-berger,
Dominic Fandrey),
FS EIT (Marijo Bajlovic, Peter Kern),
FS G (Christian Weigert, Florian
Schwarz)
AStA: Martin Dührkop, Tobias Moosherr, Philipp Heyer, Michael Klein, Janine Zimmermann (später), Matthias Roith (später)
Sitzungsleitung: Philipp Heyer
Protokoll: Tanja Diessl-Lehning
Sitzungsbeginn: 14.10 Uhr
Philipp informiert vorab über den vorgezogenen Termin des Winter-Festes (11.12.08) und dass noch Helfer gesucht werden.
TOP 1. Schließfächer
Jede Fachschaft wird gebeten die Meinungen ihrer Studierenden der Schließfächer betreffend vorzutragen:
- EIT: wollen Schließfächer, nach Gespräch mit Dekan könnte Gebühr von Fakultät bezahlt werden.
o Martin wendet ein: Nicht von Studiengebühren, höchstens aus Fakultätsgeldern.
- EIT: Studierende bezahlen die Kaution, die Gebühren sollte aus Studiengebühren bezahlt werden.
- I: unterstützt diese Idee
- MMT: unterstützt diese Idee
- W: Die Meinungen ihrer Studierenden sind geteilt. Es gibt wohl eine knappe Mehrheit dafür die Miete selbst zu bezahlen.
- WI: Falls die Kosten 20€ überschreiten, sollte es aus Studiengebühren finanziert werden, sonst nicht.
- A: Es sollte nur aus Studiengebühren finanziert werden, wenn jedem ein Schließfach zur Verfügung steht.
o Philipp wendet ein, dass dies aus platz- und brandschutztechnischen Gründen nicht möglich ist, höchstens 50% könnte abgedeckt werden.
- ST: Thema wurde nicht weiter diskutiert, da man nach dem Gespräch von EIT mit dem Dekan annahm es würde aus Fakultätsgeldern bezahlt.
Es folgt eine Diskussion über das Problem der Räumung bei kostenlosen Schließfächern. Dazu werden verschiedene Vorschläge gemacht, aber nicht weiterverfolgt, da momentan noch keine Lösung des Platzproblems gefunden ist. Es herrscht Einigkeit, dass aus Gründen der Fairness für jeden Studierenden ein Schließfach zur Verfügung stehen muss, wenn diese aus Studiengebühren finanziert werden sollen.
- EIT schlägt vor die Schränke zw. Vorlesungssaal und Gang zu entfernen und durch Schließfächer ersetzen zu lassen, um den gesamten Studierenden ein Schließfach anbieten zu können.
o AStA gibt zu bedenken, ob dies baulich und kostentechnisch überhaupt möglich ist.
- WI meint man solle den Vorschlag doch näher untersuchen, da es eine Mehrheit für kostenlose Schließfächer zu geben scheint.
o Michael K. merkt an, dass man dies mit dem Rektorat klären könne, aber das Rektorat jetzt wissen möchte wie weiter verfahren werden soll. Es sind noch sehr viele Schließfächer frei.
- Der Vorschlag bei den anstehenden Gebäudesanierungen eventuell schon den Platz für Schließfächer zu kalkulieren, stößt auf Bedenken, da es sich um eine reine PCB-Sanierung handelt. Anderweitige Änderungen könnten dazu führen, dass der Landeszuschuss wegfällt.
- Vorschlag zur Abstimmung: Das jetzige Verfahren (16€ Kaution, 9,90.- Gebühr pro Semester) wird zunächst beibehalten. Langfristig soll jedem Studierenden ein Schließfach zur Verfügung stehen, dass dann aus Studiengebühren finanziert wird (Gebühr). Das Rektorat wird gebeten Pläne dafür vorzulegen.
- Nach Diskussion über das Abstimmungsverfahren einigt man sich darauf, dass jede Fachschaft eine Stimme hat.
Abstimmung: ( 0
/ 0 /
7 )
(NEIN/ENT/JA)
Einstimmig
angenommen, das bisherige Verfahren wird beibehalten.
TOP 2. Bericht des AK Studiengebühren
Martin berichtet über das Treffen mit Frau Schweitzer:
- ProStudiums-Antragsformular wurde überarbeitet.
- Die Änderungen wurden angenommen.
- Es wird in Kürze veröffentlicht und geht den Fakultäten zu
- Jeder Studierende wird per E-Mail vom Rektorat darüber informiert.
- FS W möchte wissen, ob es auch Statusberichte zu den Projekten gibt.
o Philipp antwortet, dass es in Zukunft einen großen Abschlussbericht geben wird, der Arbeitsaufwand für ständige Statusberichte wäre zu hoch.
o Martin merkt an, dass man die Kosten jederzeit im Rektorat einsehen kann, jedoch nicht den Fortschritt des Projektes.
- FS W beantragt Anträge unter 2.000€ abzulehnen und das Gewicht auf größere Projekte zu verlagern.
o Philipp stellt fest, dass Förderungswürdigkeit, nicht Kosten über Genehmigung entscheiden soll.
o Auch EIT ist gegen den Antrag.
o Man schlägt vor das Anliegen dem W-Dekan vorzutragen.
-
Martin erläutert
das neue ProStudiums-Antragsformular: Zwei Fachschaftsvertreter müssen
unterschreiben. Dies wird nur in Ausnahmefällen anders gehandhabt. Danach geht
der Antrag zum Rektorat, das diesen dann dem AStA weiterleitet.
Der AStA lädt nach der Antragsphase die Fachschaften zur Erläuterung der
Anträge zu einer Sitzung ein. Anschließend spricht der AStA dem Rektorat eine
Empfehlung aus (oder auch nicht).
- Bei Ablehnung geht dem Antragsteller und der Fachschaft eine Begründung zu, gegen die man Widerspruch einlegen kann.
- Welche Personen im AStA letztendlich entscheiden ist noch nicht definiert.
- Der Maßnahmenkatalog der Fakultäten wurde ebenfalls bei Frau Schweitzer angesprochen.
- Es wird eine detaillierte Richtlinie erarbeitet wie der Katalog aussehen soll.
- Die Thematik veranlasst FS W nach Informationen, betreffend der zu teuren Couch (FS WI), zu fragen.
o FS WI antwortet man habe mit dem Dekan gesprochen und die Angelegenheit werde über offizielle Stellen geregelt. Sie wurden gebeten sich nicht weiter darüber zu äußern.
- FS I hat sich mit ihrem Dekan auf folgende Vorgehensweise geeinigt: Alle Ausgaben werden mit der Fachschaft abgesprochen und abgezeichnet. Die FS hat Einblick in alle Ausgaben der Fakultätsseite und der Studiengebühren. Wenn die FS mit eine Studiengebührenfinanzierung nicht einverstanden ist, wird es von der Fakultät übernommen.
o Philipp und Michael K. finden die Vorgehensweise problematisch, da das Geld dann schon ausgegeben ist.
- Das Gespräch wendet sich wieder der FS WI zu, die erklären, dass das Thema „Couch“ sehr wohl unter den Studenten diskutiert wird, aber auf einer Sitzung wurde abgesprochen, dass die WI-Vertreter zur finanziellen Seite nichts mehr sagen.
o MMT verlangt nach einem konkreten Lösungsvorschlag für das Problem.
o FS EIT beantragt den Punkt zu verschieben.
Abstimmung: ( 2
/ 2 /
2 )
(NEIN/ENT/JA)
Der Top wird nicht verschoben.
- Philipp verlangt, dass WI die Bereitschaft und den Einsatz zeigt, um zumindest einen Teil des Geldes zu verdienen und zurück zu bezahlen.
o FS WI entgegnet, dass ihnen diese Entscheidung vom Dekan abgenommen wurde.
- FS W fordert den AK Studiengebühren auf, die weitere Entwicklung im Auge zu behalten.
o Martin erklärt sich dazu bereit.
- Philipp äußert Unverständnis über die Entscheidung dem Dekan gegenüber zu versichern, dass über das Thema außerhalb nicht mehr geredet wird.
- FS WI versichert, dass man versucht Aufklärung und Info-Politik zu betreiben und dass das Thema nicht untergehen wird. Sie werden zunächst versuchen zu den Studierenden und der Fakultät neues Vertrauen aufzubauen.
16.20 – 16. 30 Pause
„Der Akademiker“ wird ausgeteilt und man informiert, dass im AStA noch kostenlose Studiblöcke zur Verfügung stehen.
TOP 3. Bewertung der Fachschaften
- Herr Prof. Höpfel (Prorektor) hat die Anfrage einer FS erhalten ob man die Fachschaftsarbeit bewerten könne: Wie wird die FS gesehen, was wird von ihr erwartet?
o FS EIT findet die Idee gut, aber man sollte nicht das Bewertungssystem, das für die Lehrveranstaltungen verwendet wird (Cobus), anwenden. Direktes, persönliches Feedback von den Studierenden sei wesentlich besser.
o FS G ist dagegen. Wegen des erst kürzlichen Wechsels in der Fachschaft könne man ihre jetzige Arbeit noch nicht bewerten. Jede Fachschaft solle selbst entscheiden ob sie sich bewerten lassen will oder nicht.
o FS I hat einen eigenen Fragebogen dazu entworfen, möchte die Kommunikation dadurch verbessern und erfahren, wie sie den Studierenden helfen kann. Das gewohnte System (Cobus) könnte Hürden abbauen.
o Martin berichtet, dass das Rektorat eine Testphase mit Papierbögen vorgeschlagen hat, die dann von Fr. Brunschede (Servicecenter Studium und Lehre) ausgewertet werden sollen.
o FS MMT hält die direkte Ansprache der Studenten für besser.
o FS W will ebenfalls keine Bewertung, sondern die Erwartungen an die Fachschaft in Erfahrung bringen.
o Tobias gibt zu bedenken, dass die Quantität online höher sein wird.
o FS I schreibt selbst ein Programm, da über Cobus unrepräsentativ,
-> WI findet eine Software zu unpersönlich.
-> FS G: zu teuer, jede FS soll selbst entscheiden.
o Philipp: Es wäre auch eine Möglichkeit für den AStA Feedback zu bekommen.
o FS WI: Jeder kann sich in der Fachschaft einsetzen, der eine Verbesserung anstrebt (freiwillige Basis).
-> G und W schließen sich der Meinung an.
-> Auch MMT ist der Meinung, dass jede Fachschaft es machen kann wie sie mag.
o Vorschlag von EIT: FS I soll zunächst Pilot-Phase starten und Erfahrungen sammeln.
-> Der Vorschlag findet allgemeine Zustimmung.
TOP 4. O-Phase
- Martin fragt die Fachschaften nach ihrer Meinung zur O-Phase.
o FS I: Erstsemester-Studenten sind überfordert durch die Masse an Informationen.
o FS EIT (Marijo): war als Erstsemester-Student selbst überfordert, hat die O-Phase drastisch abgekürzt. Frage ob man den AStA nicht zu einem anderen Zeitpunkt vorstellen kann.
-> FS MMT (Nico): ist selbst Erstsemester, hält den Vorschlag für besser.
o Philipp würde sich trotzdem wünschen, dass die Studenten im ersten Semester den AStA und die AStAner einmal persönlich sehen.
o FS MMT: O-Phase ist prinzipiell zu kurz. Die Fachschaften versuchen sich selbst zu etablieren, zu wenig Zeit für den AStA.
Jede FS soll dem AStA sagen was man verändern könne (längere O-Phase usw.) bzw. was bei ihnen organisiert wird, anschließend soll es dann nur ein Gespräch zwischen O-Phasen-Verantwortlichen der FS geben. Angesichts der fortgeschrittenen Zeit (17.30h) wird zum nächsten Punkt übergegangen.
TOP 5. Semester-Abschlussgrillen
- Der vorgeschlagene Termin 13.02.09 wird aus Zeitmangel abgelehnt. Das Abschluss-Grillen entfällt.
- Dafür soll ein Semesteranfangs-Grillen stattfinden, an dem z.B. der entfallene Top „Kommunikation AStA-Fachschaften“ u.a. diskutiert werden kann.
TOP 6. Seminare für AStA/FS vom Career Center (CC)
Das CC ist an den AStA herangetreten und möchte speziell für Gremienarbeit Schulungsseminare anbieten. In erster Linie sind Fachschaftler und AStAner privilegiert diese Seminare zu besuchen.
- Michael Wallburg erläutert den Inhalt der Seminare. Z.B. die Moderation bzw. Leitung von Sitzungen, Hochschulpolitik, Vereinsgründungen und auch ein kleiner Teil Kommunikation und Rhetorik.
- Termin: voraussichtlich in der 2. Ferienwoche der Semesterferien.
TOP 7. Integration ausländischer Studierender
- Janine teilt mit, dass DAAD-Mittel für Projekte zur Förderung ausländischer Studierender zur Verfügung stehen.
- Die Fachschaften werden gebeten eigene Ideen einzubringen.
- Sie stellt das „Buddy“-Programm vor, bei dem eine Art Patenschaft für ausländische Studierende übernommen werden kann.
- Es soll eine spezielle O-Phase für Austauschstudenten geben, bei der alle Institutionen der Hochschule und Ansprechpartner für jeden Fachbereich vorgestellt werden.
TOP 8. Sonstiges
- Beschwerde über die sprunghaft gestiegenen Kaffeepreise in der Cafeteria
o Der AStA spricht das Thema beim Treffen mit der Mensa bzw. dem Studentenwerk an.
- EIT: Beschwerde über unberechtigten Laborausschluss von Studenten.
- Beschwerde über die momentane Situation an den Lernplätzen, Aula
o Zur Zeit findet der Umbau für die Bibliothek statt. Der AStA informiert, dass die Maßnahmen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sind.
o Im Notfall werden Lernplätze im Foyer des A-Baus, zur Verfügung gestellt.
- Gemeinsame Feststellung, dass eine ständige Kommunikation zwischen Fachschaften und dem AStA bestehen sollte und man daran arbeiten möchte sie zu verbessern.
Sitzungsende: 18.00 Uhr